Stockholm: Zwei Siege für Isabell Werth – Deutsches Vielseitigkeitsteam gewinnt Indoor-Wettbewerb

Stockholm (fn-press). Sie reitet von Sieg zu Sieg: Isabell Werth (Rheinberg) war nach ihren vier Spitzenplatzierungen beim Stuttgarter Turnier eine Woche später auch in Stockholm die Beste: Diesmal im Sattel des Hannoveraners Don Johnson FRH gewann sie den Grand Prix und den Grand Prix Special. 

Isabell Werth ist derzeit auf Sieg programmiert. Ihr wieder genesener Hannoveraner Don Johnson, der vor zwei Wochen in Maastricht nach langer Turnierpause in den Sport zurückkehrte und dort den Grand Prix Special gewann, hat sich in Stockholm noch weiter steigern können. Mit 78,18 Prozent beendete der 15-jährige Wallach, Sohn des Don Frederico, den Grand Prix mit dem Bestergebnis und zeigte auch in der Kür, dass er wieder ganz der Alte ist: 82,575 Prozent, das bedeutete wiederum den deutlichen Sieg.

Auch Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) hatte die lange Reise zum Stockholmer Fünf-Sterne-CDI angetreten: Ihre Partnerin Zaire, eine zwölfjährige niederländische Son de Niro-Tochter, behauptete sich im Grand Prix an vierter Stelle (75,58) und machte in der Kür einen Rang gut: Platz drei mit 80,2 Prozent. In beiden Prüfungen belegte der Schwede Patrik Kittel mit der zwölfjährigen schwedischen Stute Deja Platz zwei.

Den Indoor-Vielseitigkeitswettbewerb hatte der Stockholmer Veranstalter als Mannschaftsprüfung ausgeschrieben. Das deutsche Quartett siegte recht knapp vor den Schweden. Ingrid Klimke (Münster) mit Parmenides, Peter Thomsen (Lindewitt) mit Caspar, Hannah Knüppel (Kisdorf) mit Carismo und Freya Füllgraebe (Krefeld) mit Oje Oje hatten am Ende vier Fehlerpunkte und 236 Sekunden auf dem Konto. Die schwedische Mannschaft, zu der auch die in Warendorf lebende Sara Algotsson-Ostholt zählte, kam auf 4/239,36. Neuseeland und Großbritannien belegten die Plätze drei und vier. Die Einzelwertung führte die Neuseeländerin Elizabeth Power in 74,68 fehlerfreien Sekunden vor Freya Füllgraebe (74,75) an. Nur zwei hundertstel Sekunden langsamer erreichte Ingrid Klimke als Dritte das Ziel.    hen

 

Julia Schroeder

 

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