Stuttgart: Georg von Stein auf Platz drei im Weltcup – Erste Weltcup-Station der Vierspänner in Stuttgart

Stuttgart (fn-press). Die deutschen Vierspännerfahrer sind in Stuttgart in die Hallensaison gestartet. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle erwischte Georg von Stein aus Modautal in Hessen einen guten Einstieg in den Weltcup und freute sich über Platz drei. Sein Vierspänner-Kollege Rainer Duen aus Minden in Westfalen belegte Platz fünf. Der Sieg ging an den Niederländer Ijsbrand Chardon. 

In der Einlaufprüfung am Freitagabend hatte Georg von Stein noch Platz fünf belegt. Heute kam er dann deutlich flotter durch die Hindernisse. Er erreichte den zweiten Umlauf der besten drei Fahrer und belegte am Ende mit seinen Pferden Donald Duck, Flash, Lando und Rocket in 130,45 Sekunden Platz drei. Geschlagen geben musste er sich vom mehrfachen Weltcup-Gewinner und amtierenden Weltmeister Boyd Exell aus Australien. Er hatte im ersten Hindernis eine Volte zu viel gefahren und riskierte alles, um die Zeit wieder „reinzuholen“. Doch dabei fielen bei Boyd Exell zwei Bälle von den Kegeln. Er kassierte zehn Strafsekunden und kam mit 111,41 Sekunden auf Platz zwei. Komplett ohne Strafpunkte und mit einer rasanten Zeit von 97,61 Sekunden kam der Niederländer und amtierender Weltcup-Sieger Ijsbrand Chardon ins Ziel.

Der zweite deutsche Fahrer Rainer Duen musste als erster Starter in die Bahn. Er konnte mit seinem neuen Gespann, das er speziell für den Weltcup zusammengestellt hat, noch keine allzu schnelle Runde durch den Hindernisparcours zeigen. Aber hatte er in der Einlaufprüfung noch Platz sechs belegte und konnte sich im Zeit-Hindernisfahren um einen Platz verbessern. Er beendete seinen Weltcup-Auftakt in 144,19 Sekunden auf Rang fünf und sammelte die ersten Punkte in der Gesamtwertung. Georg von Stein bekam bei dieser Weltcup-Etappe keine Punkte, da er mit einer Wildcard des Veranstalters am Start war. Die nächsten sieben Weltcup-Stationen sind vom 25. bis 27. November in Stockholm, vom 2. bis 4. Dezember in Budapest, vom 8. bis 11. Dezember in Genf, vom 13. bis 19. Dezember in London, vom 26. bis 30. Dezember in Mechelen, vom 19. bis 22. Januar in Leipzig und vom 3. bis 5. Februar in Bordeaux. Die besten sechs Fahrer der Qualifikationsphase lösen das Ticket für das Finale vom 22. bis 26. Februar in Göteborg in Schweden. evb

Weitere Informationen unter https://inside.fei.org/fei/events/world-cups/driving

 

Julia Schroeder

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.